Eine Geschichte aus Absurdistan

Wie soll ich anfangen mit meiner Geschichte? Am besten ist es, ich schaffe erstmal die richtige Atmosphäre, passend zur Jahreszeit. Stellen wir uns also vor, wir würden uns alle um ein Lagerfeuer setzen, das ist schön warm und ich mag dieses zwar etwas klischeehafte, aber idyllische Bild. Denken wir uns den Funkenflug und die Verbrennungen... Continue Reading →

Kathrin Weßling – Drüberleben

Vor 11 Jahren erschien Kathrin Weßlings Debütroman, und vor 11 Jahren habe ich ihn zum ersten und bis jetzt auch einizgen Mal gelesen. Seitdem steht das Buch in meinem Bücherregal und ist ganz selbstverständlich immer mit umgezogen. Weil es zu den Büchern gehört, die mir was bedeutet haben und noch immer bedeuten. Weil es damals... Continue Reading →

Gehen – kommen – bleiben

Ein Geständnis vorneweg: Ich bin ein Gewohnheitstier. Ich stelle mir so ein Gewohnheitstier übrigens wie einen kleinen, leicht mopsigen Bären vor, immer ein wenig verpeilt oder verschlafen; tapsig und ein wenig unkoordiniert, leicht grummelig, aber trotzdem ganz niedlich. In etwa so wie einen kleinen roten Pandabären.  Jedenfalls, ich bin so ein Tier. Ich mag meine... Continue Reading →

Dein Blues ist nicht meine Depression

Draußen ist es grau – schon morgens. Mittags auch noch, genau wie nachmittags. Abends erst recht, da ist es sogar dunkel. Jeden Tag von neuem – und dann kommt noch Regen dazu. Nasskalter Regen. Was ich dann immer wieder höre: „Bei dem Wetter wirste ja ganz depressiv.“ Gerne auch im rheinischen Sing-Sang. Mit J statt... Continue Reading →

Mehr als mein Gewicht

Ich bin dick. Fett. Übergewichtig. Beleibt. Kräftig. Plüschig. Eine Rubensfrau. Curvy. Plus Size. Wie auch immer. Ich weiß das, ich habe zu Hause sogar mehrere Spiegel. Nein, ich finde das nicht schön, meistens jedenfalls nicht und ich will mir auch nichts schönreden. Ich kann mich schlechter bewegen als früher, als ich noch schlanker war. Für... Continue Reading →

Baby Steps: Die Kunst der kleinen Schritte

Es gibt Tage – und das sind nicht wenige - da fühle ich mich langsam. So richtig schneckentempo langsam. Nicht, wenn ich so die Straße entlang laufe und mich links jemand mit schnellen, klappernden Absatzschritten überholt, das ist mir egal, ich schlurfe auch weiter in meinen Schlappen vor mich hin. Nein, ich meine auf das... Continue Reading →

Nicholas Müller: Ich bin mal eben wieder tot

Der Titel an sich klingt ja schon ziemlich provokativ. Schließlich kann man doch nur einmal sterben. (Denkste. Du, der du noch nie eine Panikattacke erlebt hast, aber ich weiß es besser.) Und dann noch der Untertitel. Lernen, mit Angst zu leben? Dein Ernst? Wie soll das denn funktionieren? Angst ist ein Scheißgefühl, wie soll man... Continue Reading →

Sonnenschein am Arsch vorbei!

"Irgendwann scheint hoffentlich wieder die Sonne für dich." Diesen Satz schrieb mir neulich jemand. Nicht jemand, den ich kenne und daher auch niemand, von dem ich sagen würde, er oder sie läge mir am Herzen - oder auch nur in der Nähe davon. Es war eine mir sonst fremde Person auf Facebook, die einfach einen... Continue Reading →

Zum Jahreswechsel: Ein Seufzer und ein paar Gedanken 

Ach 2017, was war das nur mit uns beiden? Wir haben doch eigentlich ganz hoffnungsvoll angefangen, hatten uns so viel vorgenommen. Wir wollten die Welt verändern und falls das nicht klappt, dann zumindest mein Leben. So richtig neu ordnen. Auf links drehen, umkrempeln, alles anders machen. Als vorher. Pustekuchen. Haben wir nicht geschafft, weil das... Continue Reading →

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