Vor 11 Jahren erschien Kathrin Weßlings Debütroman, und vor 11 Jahren habe ich ihn zum ersten und bis jetzt auch einizgen Mal gelesen. Seitdem steht das Buch in meinem Bücherregal und ist ganz selbstverständlich immer mit umgezogen. Weil es zu den Büchern gehört, die mir was bedeutet haben und noch immer bedeuten. Weil es damals... Continue Reading →
Gehen – kommen – bleiben
Ein Geständnis vorneweg: Ich bin ein Gewohnheitstier. Ich stelle mir so ein Gewohnheitstier übrigens wie einen kleinen, leicht mopsigen Bären vor, immer ein wenig verpeilt oder verschlafen; tapsig und ein wenig unkoordiniert, leicht grummelig, aber trotzdem ganz niedlich. In etwa so wie einen kleinen roten Pandabären. Jedenfalls, ich bin so ein Tier. Ich mag meine... Continue Reading →
Von Schwerem und Leichtem, von Sonnenschein und Angst
Ja, Corona macht was mit mir, das kann ich nicht leugnen. Einiges sogar und das Wenigste davon ist gut. Etwas Gutes ist, dass ich in letzter Zeit meine Kreativität neu entdeckt habe. Sie bekommt im Moment geradezu einen Boost, ein Update, ein Frühlingserwachen. Ob trotz oder gerade wegen Corona, kann ich nicht sagen, aber ich... Continue Reading →
Mut: Ein Versuch
„Was Sie jetzt brauchen, ist Mut.“, sagt mein Therapeut zu mir. Einfach so. Als würde er mir sagen, dass man zum Kuchen backen Eier benötigt. Und dass die im Kühlschrank liegen, im zweiten Fach von unten. „Wo soll ich den Mut denn hernehmen?“, frage ich ihn dann, schon den Tränen nahe, „Hier ist weit und... Continue Reading →
Baby Steps: Die Kunst der kleinen Schritte
Es gibt Tage – und das sind nicht wenige - da fühle ich mich langsam. So richtig schneckentempo langsam. Nicht, wenn ich so die Straße entlang laufe und mich links jemand mit schnellen, klappernden Absatzschritten überholt, das ist mir egal, ich schlurfe auch weiter in meinen Schlappen vor mich hin. Nein, ich meine auf das... Continue Reading →
Die besten Wege führen ans Meer: Einmal Sylt und zurück
Seit Tagen überlege ich nun schon, wie ich diesen Text möglichst intelligent einleiten kann, vielleicht mit einem schlauen, philosophischen Zitat, aber zum Thema Urlaub fällt mir nur ein: Urlaub ist ein schwieriges Thema. Für mich. Vermutlich für alle Menschen mit einer Angststörung. Ich fühle mich am sichersten in den heimischen vier Wänden. Das mag sehr... Continue Reading →
Da geht sie hin, die Sonne: Meinen Sommerhit singe ich in Moll
Mitte April. Die Sonne scheint. Das Thermometer drängt gegen die 30 Grad wie früher nur die Fans von Take That gegen die Absperrgitter vorm Konzert. Geil. Endlich. Denkt gefühlt jeder und sagt es auch. Wer jetzt nicht raus geht, ist selber Schuld. Leute, geht raus, genießt die Sonne und das Leben. Lasst euch die bleiche... Continue Reading →
Nicholas Müller: Ich bin mal eben wieder tot
Der Titel an sich klingt ja schon ziemlich provokativ. Schließlich kann man doch nur einmal sterben. (Denkste. Du, der du noch nie eine Panikattacke erlebt hast, aber ich weiß es besser.) Und dann noch der Untertitel. Lernen, mit Angst zu leben? Dein Ernst? Wie soll das denn funktionieren? Angst ist ein Scheißgefühl, wie soll man... Continue Reading →
Zum Jahreswechsel: Ein Seufzer und ein paar Gedanken
Ach 2017, was war das nur mit uns beiden? Wir haben doch eigentlich ganz hoffnungsvoll angefangen, hatten uns so viel vorgenommen. Wir wollten die Welt verändern und falls das nicht klappt, dann zumindest mein Leben. So richtig neu ordnen. Auf links drehen, umkrempeln, alles anders machen. Als vorher. Pustekuchen. Haben wir nicht geschafft, weil das... Continue Reading →