Vor 11 Jahren erschien Kathrin Weßlings Debütroman, und vor 11 Jahren habe ich ihn zum ersten und bis jetzt auch einizgen Mal gelesen. Seitdem steht das Buch in meinem Bücherregal und ist ganz selbstverständlich immer mit umgezogen. Weil es zu den Büchern gehört, die mir was bedeutet haben und noch immer bedeuten. Weil es damals... Continue Reading →
Gehen – kommen – bleiben
Ein Geständnis vorneweg: Ich bin ein Gewohnheitstier. Ich stelle mir so ein Gewohnheitstier übrigens wie einen kleinen, leicht mopsigen Bären vor, immer ein wenig verpeilt oder verschlafen; tapsig und ein wenig unkoordiniert, leicht grummelig, aber trotzdem ganz niedlich. In etwa so wie einen kleinen roten Pandabären. Jedenfalls, ich bin so ein Tier. Ich mag meine... Continue Reading →
Der Virus, dessen Name nicht genannt werden soll – und was er mit mir macht
Ich habe Angst. Es fällt mir nicht so leicht, das zuzugeben, aber es ist so. Ganz tief in mir drinnen, wenn ich mal allen Optimismus, allen Zweckoptimismus beiseiteschiebe, da habe ich Angst. Nicht vor einem Virus. Nicht direkt jedenfalls. Der ist so klein, dass ich ihn nicht sehen kann und generell sind Viren eh überall,... Continue Reading →
Mut: Ein Versuch
„Was Sie jetzt brauchen, ist Mut.“, sagt mein Therapeut zu mir. Einfach so. Als würde er mir sagen, dass man zum Kuchen backen Eier benötigt. Und dass die im Kühlschrank liegen, im zweiten Fach von unten. „Wo soll ich den Mut denn hernehmen?“, frage ich ihn dann, schon den Tränen nahe, „Hier ist weit und... Continue Reading →