Manche Texte brauchen einen konkreten Anlass, um geschrieben zu werden – auch wenn das Thema schon länger in meinem Kopf rum spukt. So wie dieser. Seit einem halben Jahr hat sich mein Leben mal wieder verändert. Edit: Seit 10 Monaten. Ein Wunder ist geschehen. Gibt es immer wieder. Tatsächlich. Ich bin in einer Umschulung. In... Continue Reading →
Dein Blues ist nicht meine Depression
Draußen ist es grau – schon morgens. Mittags auch noch, genau wie nachmittags. Abends erst recht, da ist es sogar dunkel. Jeden Tag von neuem – und dann kommt noch Regen dazu. Nasskalter Regen. Was ich dann immer wieder höre: „Bei dem Wetter wirste ja ganz depressiv.“ Gerne auch im rheinischen Sing-Sang. Mit J statt... Continue Reading →
Das Jahr, in dem Corona mein Leben.. Ja, was eigentlich?
Ach 2020, was warst du nur für ein beschissenes aufregendes angstmachendes krasses ereignisreiches langweiliges Jahr. Am 1. Januar lagst du noch ganz neu und unbenutzt vor mir - und ich hätte so viel mit dir anfangen können. Und in den ersten zwei Monaten ging das ja auch ganz gut mit uns beiden. Wir waren auf... Continue Reading →
Der Virus, dessen Name nicht genannt werden soll – und was er mit mir macht
Ich habe Angst. Es fällt mir nicht so leicht, das zuzugeben, aber es ist so. Ganz tief in mir drinnen, wenn ich mal allen Optimismus, allen Zweckoptimismus beiseiteschiebe, da habe ich Angst. Nicht vor einem Virus. Nicht direkt jedenfalls. Der ist so klein, dass ich ihn nicht sehen kann und generell sind Viren eh überall,... Continue Reading →
Mut: Ein Versuch
„Was Sie jetzt brauchen, ist Mut.“, sagt mein Therapeut zu mir. Einfach so. Als würde er mir sagen, dass man zum Kuchen backen Eier benötigt. Und dass die im Kühlschrank liegen, im zweiten Fach von unten. „Wo soll ich den Mut denn hernehmen?“, frage ich ihn dann, schon den Tränen nahe, „Hier ist weit und... Continue Reading →
Plan Z
Pläne sind schon was Feines. Ich liebe Pläne, ich bin quasi die Goldschmiedemeisterin in Sachen Pläne. So richtig mit Listen zum Abhaken, Schritt für Schritt. Und genau das wird ja auch erwartet. Dass man einen Plan hat, einen Plan für sein Leben, einen Plan A gewissermaßen und dann alle Schritte nach und nach abarbeitet um... Continue Reading →
Baby Steps: Die Kunst der kleinen Schritte
Es gibt Tage – und das sind nicht wenige - da fühle ich mich langsam. So richtig schneckentempo langsam. Nicht, wenn ich so die Straße entlang laufe und mich links jemand mit schnellen, klappernden Absatzschritten überholt, das ist mir egal, ich schlurfe auch weiter in meinen Schlappen vor mich hin. Nein, ich meine auf das... Continue Reading →
Tausche Ende gegen Neuanfang
"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben." Auf viele mag so ein Zitat motivierend/mutivierend wirken - und es gibt tausende davon, vor allem zum Thema Neuanfang bzw. Veränderung. Aber mir machen Neuanfänge und Veränderungen vor allem Angst, da hilft mir auch der gute Hermann Hesse nicht... Continue Reading →
Da geht sie hin, die Sonne: Meinen Sommerhit singe ich in Moll
Mitte April. Die Sonne scheint. Das Thermometer drängt gegen die 30 Grad wie früher nur die Fans von Take That gegen die Absperrgitter vorm Konzert. Geil. Endlich. Denkt gefühlt jeder und sagt es auch. Wer jetzt nicht raus geht, ist selber Schuld. Leute, geht raus, genießt die Sonne und das Leben. Lasst euch die bleiche... Continue Reading →